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Das Amari Coral Beach Resort war unsere dritte Station. Nachdem wir im Jahre 2005 im Amari Palm Reef Resort auf Ko Samui waren und es uns dort so gut gefallen hatten wollten wir auf jeden Fall noch einmal in ein anderes Amai Hotel. Über das Internet und einige Reiseforen hatten wir im Vorfeld schon einige Informationen über das Amari bekommen, so das wir uns entschieden hatten für ein paar Tage am Patong Beach in Phuket Station zu machen.
1. Die Lage
Vom Flughafen Phuket sind es ungefähr 45 Minuten mit dem Taxi. Das Hotel liegt etwas abseits vom quirligen Patong Beach - aber auch nicht zu weit entfernt. Zu Fuss ist man in gut 10 Minuten dann mitten im Leben von Patong.
Das Hotel selber zieht sich entlang der Bucht von Patong und ist in einen Hügel eingebettet. Die Zimmer sind auf fünf Hauptgebäude verteilt. In der direkten Umgebung gibt es keine weiteren Hotels. Ebenso gibt es keine Geschäfte in der unmittelbaren Umgebung. Wer also ein Hotel mit Ruhe sucht, aber am Abend gerne etwas unternehmen möchte, für den ist das Amari eine gute Wahl.
Bewertung Lage: ●●●●
2. Klassifikation
Das Amari Coral Beach Resort ist als ein 4-Sterne-Hotel klassifiziert.
3. Das Zimmer
Wir hatten ein Superior Zimmer gebucht. Das Zimmer war sauber, machte auf uns aber einen etwas nüchternen Eindruck. Vor der Einrichtung her dachte ich im ersten Moment an eine Jugendherberge. Zweckmässig, aber keine Liebe zu Detail. An der Wand hingen zwei Bilder ( die waren wohl in jedem Zimmer gleich) , über dem Schreibtisch ein großer Spiegel.
Das Zimmer verfügte über eine leise arbeitende AC, Telefon, Internetanschluss, TV mit dt. Welle,diversen anderen Sendern sowie Video on Demand, einer gut sortierte Minibar und einem Safe. Das Badezimmer hatte eine Duschkabine, keine Badewanne, was für uns aber in Ordnung war, Es gab einen Fön und die üblichen Artikel wie Shampoo, Duschgel , Seife aber auch eine Bodylotion. Das Badezimmer war mir persönlich allerdings eine Nummer zu klein. Mit mehr Körpermasse hätte es zwischen Toilette und Duschkabine keinen Platz mehr gegeben.
Zur Zimmereinrichtung gehörte ein bequemes Bett, ein Schreibtisch, en kleiner Beistelltisch mit einem Stuhl. Der Kleiderschrank und Kommoden mit Schubladen boten reichlich Stauraum. Für den kleinen Durst zwischendurch konnte man sich einen Kaffee oder Tee machen, drei Flaschen Wasser pro Tag waren frei. Zum Zimmer gehörte ein Balkon mit zwei Stühlen und einem Tisch. Vom Balkon aus hatte man einen schönen Blick auf die Bucht.
Bewertung Zimmer: ●●●
4. Hoteleinrichtung
Das Hotel verfügt über eine geräumige Lobby mit mehreren Sitzgelegenheiten. Hier befindet sich neben der Rezeption ein Tourcounter. An der Rezeption besteht die Möglichkeit Geld zu wechseln, hier bekommt man übrigens auch Regenschirme falls es mal regnen sollte und man das Hotel verlassen möchte. Innerhalb der Hotelanlage kann man auf den Regenschirm verzichten, da alle Wege mehr oder weniger überdacht sind.
Von der Rezeption aus gelangt man über die Treppe ( man kann aber auch einen Aufzug nehmen) in die geräumige Lobby Bar. Dort kann man verweilen ( ab und an gibt es auch Livemusik) und bei einem leckeren Cocktail auf die Bucht von Patong blicken. Im Bereich der Lobby befinden sich ein paar kleine Shops. Ein Schneider, ein Souvenirshop mit kostenpflichtigem Internet, ein kleiner Laden für Wassersportartikel, ein Friseur und ein Fitnessraum. Diese Einrichtungen haben wir aber nicht genutzt.
Von hier aus führen die Wege dann in Richtung der fünf Gebäude und zu den Zimmern. Jedes einzelne Gebäude verfügt über zwei Etagen. Wie bereits erwähnt zieht sich die Anlage entlang der Bucht. Im rechten Bereich befindet sich der kleinere, für uns aber gemütlichere La Gritta Pool. Der Pool ist benannt nach dem angrenzenden La Gritta Resturant, das in erster Linie italienische Speise anbietet. Während unserer Zeit war das Restaurant kaum besucht, lag aber auch am Wetter. Auch von hier aus hatte man einen schönen Blick auf die Bucht, aber auch auf Patong am Abend mit seinen vielen Lichterspielen. Zum La Gritta Pool gehörte auch noch ein kleines Bistro, wo man am Mittag einen Happen essen konnte oder einfach nur ein Getränk bestellen konnte. In unmittelbarer Nähe zum Pool und zum La Gritta liegt auch das Kinaree Restaurant. Hier fanden an zwei Abenden Themenbuffets statt.
Über einen überdachten Weg konnte man vom La Gritta Pool aus in Richtung Rim Talay Restaurant und dem gleichnamigen Pool gehen. Das Rim Talay Restaurant war nach allen Seiten offen, hier gab es auch das morgendliche Frühstück. Direkt neben dem Restaurant war der größere Pool. Auch hier gab es genügend Liegen und Sonnenschirme. Wer keine Lust hat den ganzen Tag auf den Pool zu starren, dem kann hier geholfen werden. Man kann sich auch auf eine langgezogene Holzveranda begeben wo auch Liegen und Sonnenschirme in einer langen Reihe sind. Da kann man dann auch die Bucht schauen, die Augen schließen und dem Rauschen der Wellen lauschen, denn unter einem war dann direkt der Strand, der aber bei Flut nicht gerade zum Baden einlud. Der einige Nachtteil war, das es ein wenig eng war und wenn ein Gast seine Liege mal ein wenig nach vorne gezogen hat, dann gab es fast kein Durchkommen mehr. Unweit vom Pool war dann der letzte Gebäudekomplex, hier befanden sich die luxuriöseren und größeren Zimmer. Ich habe mal hineingeschaut und es sah recht nett aus, zur Zimmereinrichtung gehörte hier auch noch eine Sitzcouch. Wenn man das Gebäude hinter sich gelassen hat kam man über einen Weg zu Spa Bereich und wenn man den weg weiterging kam man zum Jetty Pier.
Der Jetty Pier ist ein langgezogener Holzpier, der in die Bucht hineinreicht. Auch hier gibt es eine kleine Bar, reichlich Liegestühle und Sonnenschirme. Hier hatte man die Ruhe gepachtet. Für eine kurze Erfrischung konnte man ins Meer gehen, da es eine Leiter gab, die direkt ins Wasser führte. Leider war das Wetter Anfang Mai doch recht unbeständig, so das wir uns hier nicht aufgehalten haben. Bei starkem Wind hatte ich hier mal Probleme auf den Beinen zu bleiben.
Bewertung Hoteleinrichtung: ●●●●●
5. Gastronomie
Das Frühstück war eine Klasse für sich. Für ein 4 Sterne Hotel war es einfach nur einen fünften Stern wert. In einem klimatisierten Nebenraum gab es jeden Morgen unendlich viele Leckereien. Zum Glück waren wir nur sechs Tage vor Ort, wären wir den ganzen Urlaub dort geblieben, ich wäre dick und fett zurück gekommen. Hier gab diverse Sorten von Säften, Milch, Kaffee und Tee, Obst in allen Varianten, Müslis , Cornflakes, Salate, Lachs, Räucherfisch, Käse, Wurst, italienischen Schinken, asiatische Leckereien, Würstchen, harte und weiche Eier, frisch zubereitete Spiegeleier, Rührei und Omlettes, warme asiatische Speisen, eine leckere Quiche, verschiede Marmeladen, Brotsorten, frische Teilchen etc. Eigentlich hätte ich den ausgezeichneten deutschen Küchenchef verklagen müssen, den nach dem Frühstück war mir immer ein wenig schlecht. Wem das alles noch nicht genug war, der konnte sich am Abend an einem der wechselnden Buffets erfreuen.
Wir haben uns an einem Abend an einem Surf & Turf BBQ Night Buffet versucht. Für knapp € 50,- haben wir unsere Cocktails geschlütft und gegessen bis es nicht mehr ging. Der eine oder andere wird nun sagen, das das viel zu teuer ist, weil man doch in Thailand ausserhalb der Hotels so preiswert essen kann - nun, das wissen wir auch. Aber der Abend war rundherum schön gestaltet. Es gab ein thailändisches Programm mit Live Musik und einer Cabarett Show. Und dazu ein ausgezeichnetes kaltes und warmes Buffet. Zu diesem Buffet konnte man sich Seafood, Fisch oder diverse Steaksorten zubereiten lassen, die einem dann frisch an den Tisch gebracht worden sind.
Bewertung Gastronomie: ●●●●●● *verneig*
6. Service
Da gab es nie etwas zu meckern. Alles tiptop. Der Ceck -in und der Chck out verliefen ohne Probleme. Die Mitarbeiter waren zu jedem Zeitpunk immer sehr freundlich und zuvorkommend. Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten waren wir uns schnell einig das der Ausblick auf die Bucht nicht so schön war, wir schauten nämlich etwas auf das Dach den unter uns liegenden Gebäudes. Wir sind dann zur Rezeption und haben nach einem anderen Zimmer gefragt und sind dann umgezogen. Überhaupt waren die guten Geister der Rezeption immer sehr nett und standen bei Fragen mit Rat und Tat beiseite.
Am Pool war es nicht viel anders, ein freundliches Lächeln gab es für jeden Gast, der Poolbereich war stets sauber und gepflegt. Es gab eine flotte Bedienung, die schon am zweiten Tag wusste wie wir unsere Getränke gerne hätten. Sonnenliegen und Schirme waren an beiden Pools reichlich vorhanden.
Beim Frühstück und beim Buffet war der Service ebenso nett und aufmerksam. Das mit dem Kaffee hat zwar ab und an ein wenig gedauert, aber wir hatten ja keine Termine.
Der Zimmerservice war stets flott, zwei Zimmermädchen haben sich immer eine Etage geteilt. Die Zimmer waren immer sauber, und auch die tägliche Bangkok Post kam immer pünktlich.
Der einzige negative Punkt: Wir hatten im Vorfeld per Mail mit dem Hotel Kontakt aufgenommen, weil wir über eine Bekannte eine Zimmerempfehlung bekommen hatten , welches wir dann gerne gehabt hätten. Auf eine Antwort dieser Mail warten wir noch heute und auch eine Nachfrage vor Ort hat uns keine Antwort gebracht.
Bewertung Service: ●●●●●
7. Der Preis
Wir haben pro Nacht € 77,- inkl. Frühstück für das Zimmer bezahlt.
8. Fazit
Wer Ruhe sucht, aber die Nähe nach Patong nicht missen möchte, der ist hier genau richtig. Die Superior Zimmer sind nicht der Hit, aber die etwas bescheidenen Zimmer werden durch eine ausgezeichnete Küche und ein sehr aufmerksames und freundliches Personal wieder wettgemacht.
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