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Am späten Nachmittag des 1. Mai sind wir nach mehr als 22 Stunden im Central Samui Village ( CSV) angekommen. Im Vorfeld hatten wir uns über die Homepage des Hotels unseren Wunschbungalow ausgesucht und über das Internet bei CSV reservieren lassen. Da wir keine Pauschalreise gebucht hatten, mussten wir uns um unseren Transfer vom Airport zum Hotel selber kümmern. Wir hatten uns für einen Wagen aus dem Hotel entschieden, was eine gute Wahl gewesen ist. Der Fahrer wartete schon am Flughafen und hat sich direkt um unser Gepäck gekümmert.
Das CSV liegt in Hanglage und ist daher nicht für jeden Gast zu empfehlen. Die 99 unterschiedlichen Bungalows sind über Treppen zu erreichen. Treppensteigen war also angesagt und das ist bei den Temperaturen vor Ort nicht immer sehr angenehm. Bei unserer Ankunft es für jeden ein Glas Wasser ( da haben eir schon andere Sachen bekommen) und für jeden ein Erfrischungstuch. Der Check in war zügig und so waren wir schnell in unserem Bungalow. Wir hatten natürlich wie immer zu viel Klamotten mit und der Kofferträger tat mir schon ein wenig leid. Die Rezeption war oben am Berg und unser Bungalow ganz unten am Pool. Was war ich froh, das man in diesem Land seine Koffer nicht selber tragen muss.
Der Ocean View Bungalow hat unsere Erwartungen total erfüllt. Über eine Treppe ging es zur Veranda, auf der zwei private Liegen und ein Tisch mit einem Sonnenschirm stand. Man konnte also nicht nur am Pool oder am Strand liegen, sondern konnte sich auch mal zurückziehen. Die Zimmer vermittelten eine warme Atmosphäre. Im Mittelpunkt stand ein riesiges Bett. Das Zimmer war mit AC, TV mit Deutsche-Welle-TV, Minibar, Safe und einem Ventilator ausgestattet. Das Badezimmer war einfach gehalten, aber es war sauber und mit Duschgel, Shampoo und diversen anderen Utensilien ausgestattet. Die Minibar war gut gefüllt, wenn auch leider mit Pepsi Cola. Dafür gab es Singha Beer. So mussten wir eben im Notfall mal ein Singha trinken. Die Preise in der Minibar waren in Ordnung, ebenso die Preise des Laundry Service, wenn man einen Vergleich mit anderen Hotels zieht. So kosteten eine Dose Cola oder ein Bier umgerechnet € 1,10,- bzw. € 2,-.
Das CSV liegt direkt am Strand ( ist aber nicht so schön bei Ebbe) und verfügt über insgesamt 3 Pools. Hier hat man immer eine freie Liege gefunden. Sonnenschirme waren auch vorhanden. Handtücher für die bequemen Liegen gab es auch. Die Pools befanden sich auf drei verschiedenen Ebenen und man hatte immer einen schönen Blick auf das Meer. Auffallend war die angenehme Ruhe in der kompletten Anlage, aber auch am Pool. Hier konnte man herrlich relaxen und mal richtig schön abschalten. Zwei Wochen pure Ruhe in einer absolut gepflegten Anlage. Leider verfügte das Hotel während unseres Aufenthaltes über keinen Poolservice, so das man sich seine Getränke an der Bar oder aber aus dem Zimmer holen musste. Auch hätten wir gerne mal etwas Obst oder andere kleine Serviceeinheiten gehabt. Leider totale Fehlanzeige. Im Poolbereich war der Service ein Totalausfall. Der Grund hierfür war wohl der Manager des Hotels, denn der war im Urlaub. kaum waren wir im Amari Resort, war der Manager wieder da und der Service am Pool war plötzlich sehr gut und auch beim Frühstück hatte sich einiges getan. Schade, da hatten wir eben ein wenig Pech und die anderen Gäste Glück. Mai pen rai.... es war trotzdem schön.
Wir hatten das CSV mit Frühstück gebucht und waren natürlich gespannt, wie das Frühstück in Hotels der Central Kette ist. Zugegeben, das Frühstück war in keiner Weise mit dem Frühstück aus den Evason Hotels vergleichbar, aber wir hatten diesmal auch eine andere Hotelkategorie gebucht. Für 3 Sterne war das Frühstück in Ordnung. Vier verschiedene Säfte, eine Obsttheke mit Melonen, Papaya, Ananas, Pampelmusen und Bananen, Aufschnitt, geräucherter Fisch, eine kleine Salatbar, mehrere Marmeladen, Cornflakes ( allerdings in kleinen Paketen, was Müll produziert) und Joghurt. Außerdem gab es noch warme Speisen thailändischer Art, Omelett nach gewünschter Zubereitung, Speck und Würstchen. Außerdem täglich eine Reissuppe. ICH HASSE REISSUPPE und habe eine leckere Noodlesoup Station vermisst. Das Servicepersonal war zwar etwas langsam, aber wir hatten Urlaub und Zeit satt. Mir war es daher egal, wann einer mit der Kaffee- oder Teekanne kam und ob mein Teller schnell oder langsam abgeräumt worden ist. Alle waren freundlich und hatten meistens ein Lächeln im Gesicht. Einzige Ausnahme war eine Dame im schwarzen Polohemd, die hab ich in zwei Wochen nie lachen gesehen. War sicher keine Thai - dafür aber scheinbar eine Vorgesetzte. Sie hat eben nur delegiert - da muss man nicht lachen......
Am frühen Abend gab es immer eine Happy Hour, die wir regelmässig genutzt haben. Da haben zwei Jungs in einem fast akzentfreien Englisch Songs aus den 70er und 80er Jahren gespielt und gesungen. Eine netter Untermalung zu guten Drinks, die von einem stets sehr netten Personal serviert worden sind.
Eine Enttäuschung waren für uns die abendlichen Buffets, die es gab. Hierauf hatten wir uns schon gefreut. Die Auswahl war doch recht begrenzt und unter thailändischer Küche habe ich mir etwas anderes vorgestellt. Leider gab es auch hier die Unart, die gute thailändische Küche zu europäisieren, das heisst, man hat den Gerichten die Schärfe genommen. Darüber hinaus war die Auswahl nicht besonders gut. Das man für einen Preis von ca. 600 Baht mehr auf die Beine stellen kann haben wir dann zum Beispiel im Amari gesehen. Wobei preislich kein erheblicher Unterschied gewesen ist. Wir haben an einem Abend den vietnamesischen Abend mit Tanz und Buffet versucht. Leider war die Küche schon von den Gewürzen her überhaupt nicht mein Geschmack. Aber zurück zum Hotel....
Wer gerne kocht, der kann auch einen Kochkurs belegen, der ungefähr 1 1/2 Stunden dauert. Die benötigten Zutaten sind bereits vorbereitet, so das es nut um das Kochen geht. Nach einer kurzen Warenkunde ging es los und unter fachmännischer Anleitung zauberten wir Currys, Suppen und andere Leckereien. Nach dem Kochen ging es dann in den Speiseraum. Alles war sehr lecker und nach dem Essen waren die Bäuche der Meisterköche kugelrund. Und hier die Bilder vom Kochen im CSV. Wer mal dort ist, dem empfehle ich den Erwerb der Koch-CD. Hier gibt es 70 Rezepte in deutscher Sprache und kleine Videofilme, wo die Zubereitung verschiedener Gerichte erläutert wird..
Zum Hotel gehörte ein SPA Bereich, wo man sich mal richtig verwöhnen lassen konnte. Wir haben das SPA nicht besucht, aber mit vielen am Abend zusammengesessen, die sehr zufrieden gewesen sind. Ein echter Renner muss die Aromatherapy sein - ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Im Empfangsbereich gibt es eine Lobby, eine Bar und einen Internetzugang. Hier kann man im Untergeschoss der Lobby auch Bücher finden, Informationsmaterial über die Insel finden oder aber ein Mountainbike ausleihen. Aber wer fährt bei dem Klima schon Rad ? Gegenüber vom Hotel befindet sich der Butterfly Garden. Ich habe mir den Garten angeschaut und musste leider feststellen, das viele Schmetterlinge wohl buchstäblich ausgeflogen waren und so kam meine Kamera nicht übermässig zum Einsatz. Den Eintrittspreis von 170 Baht ( € 3,50) war allerdings recht hoch und die kleine Flasche Mineralwasser mit knapp € 2,.- in lauwarmem Zustand auch nicht gerade der Renner.
In der Umgebung des CSV befinden sich zwei einfache Restaurants, die über eine gute, einfache Küche verfügen. Sowohl im Ocean View als auch im Simple Life waren wir stets zufrieden und wurden gut bedient. Beide Besitzer waren immer sehr nett und einem Plausch nie abgeneigt. Manchmal eben auch mit Händen und Füssen. Zwischen dem Hotel und dem Ocean View lebt Klaus aus München, der so manche interessante Geschichte , die es dann bei einem Singha an seiner kleinen Bar erzählt hat. Schade, das Klaus in den ersten 10 Tagen unseres Aufenthaltes nicht da war und wir uns erst spät kennengelernt haben. Aber das kann eine oder andere Bier kann man in der Zukunft noch nachholen.
Unser Fazit: Uns hat es gefallen und es war ein ideales Hotel für Gäste, die Ruhe suchen. Die Bungalows waren geräumig und sauber, der Roomservice gut, der Poolservice mit Ankunft des Managers wieder vorhanden und die Anlage in einem gepflegten Zustand. Der Strand war bescheiden ( wussten wir vorher). Insgesamt war das Hotel für den Preis und für die 3 Sterne in Ordnung. Sollten wir in der Zukunft wieder nach Samui fliegen, so werden wir hier sicher wieder für eine oder zwei Wochen absteigen.
Und hier geht es weiter ins Amari Palm Reef Resort , zurück zu Ko Samui 2005 oder ihr schaut Euch die Bilder vom Central Samui Village an:
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