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Das Imperial Queens Park im Herzen Bangkoks.....
Das Imperial Queens Park gehört zur Imperial Gruppe, welche u.a. auch über zwei Hotels auf Ko Samui verfügt. Vor unserer Weiterreise nach Ko Samui haben wir einen dreitägigen Zwischenstopp in Bangkok eingelegt um in diesem Schmelztiegel ein wenig einzutauchen.
Das Hotel befindet sich an der belebten Sukhumuvit Road, in direkter Nähe zu diversen Einkaufstempeln und guten Restaurants (Tipp: Das ausgezeichnete, aber nicht billige Lemongrass oder das oft beschriebene Cabbages and Condomes) , nur wenige Minuten vom Skytrain entfernt, der einen schnell an die zentralen Orte der Stadt bringt. Zum Flughafen sind es je nach Verkehrslage 30 Minuten.
Das Hotel vermittelt im ersten Augenblick das einer Bettenburg, was einen bei ca 1500 Zimmern und zwei großen Türmen mit jeweils 37 Etagen kein Wunder ist. Hat man aber einmal das Gebäude durch die weiträumige Lobby betreten, so findet man sofort die bekannte thailändische Ruhe und Gelassenheit. Kaum aus dem Taxi ausgestiegen wurden wir in einen Nebenraum der Lobby geführt und zunächst einmal mit feuchten Lemongrasstüchern und einem Longdrink begrüßt . Dazu gab es in englischer Sprache Informationen über das Hotel Anschliessend wurden wir zu unserem Zimmer geführt und haben auch dort noch mal eine kleine Einweisung bekommen.
Die Zimmer:
Ich habe sie nicht vermessen , aber es waren sicher zwischen 35 – 40 qm. Unser Zimmer war elegant eingerichtet, verfügte wie so oft in Thailand über ein übergrosses Bett, eine Minibar (zivile Preise) , TV, Telefon, Radio , AC und einen Safe. Das Bad war sehr sauber und geräumig . Diverse Toilettenartikel wie Duschgel oder Bodylotion standen stets bereit. Wir haben für das Zimmer dann € 52 mit Frühstück bezahlt.
Pool:
Zwischen den beiden Türmen befindet sich das flachere Hauptgebäude. Auf diesem in immer noch imposanter Höhe ein nicht großer, aber ansprechender Pool mit Liegen und Sonnenschirmen. Von dort aus hatte man einen schönen Aus oder besser gesagt Abblick auf den Benjasiri Park. Hier haben viele Thais den Tag über Sport getrieben, Basketball gespielt oder sind einfach nur gejoggt. Wann immer ich dort Sportler gesehen habe ( und das war nicht selten) habe ich mich gefragt, warum sich Menschen bei dieser Hitze und Luftfeuchtigkeit so quälen müssen. Über die hervorragende Luft im Luftkurort Bangkok schreibe ich in diesem Zusammenhang mal nix. Neben dem Pool gab es noch die Möglichkeit eines Besuches im SPA-Bereich ( nützt bei mir eh nix mehr) oder der Sauna. Die Sauna habe ich mir dann auch verkniffen und bin lieber in Hemd und Hose aus dem Hotel gegangen. Das war dann schon Sauna genug.
Das Frühstück:
American Breakfast. Es hat nichts gefehlt. Und es gab aller mehr als reichlich. Geschmack und Frische suchten nach Fehlern, wir haben sie nicht gefunden. Es war einfach nur perfekt. Interessant war in diesem Zusammenhang, das wir uns am ersten Morgen vom Personal etwas beobachtet fühlten. Warum hatten die uns nur immer so im Auge ??? Die Antwort bekamen wir dann am 2. von 3 Tagen. Kaum im Frühstücksraum angekommen lag auch schon die entsprechende Zeitung am Platz, der Kaffe war da und für mich , der nämlich am Morgen nicht warmes trinkt, schon der Saft, den ich am Vortag getrunken habe. Die leeren Teller wurden stets schnell entsorgt (sobald man auf dem Weg zum Buffet war) und kaum hatte meine Begleitung die Tasse leer wurde FRISCH nachgeschenkt. Und als Zugabe gab es immer diese Freundlichkeit und das Gefühl des Willkommen zu sein.
Essen im Hotel:
Wir hatten uns im Vorfeld darauf verständigt nur außerhalb zu Essen , um die Garküchen kennen zu lernen und um die vorher ausgewählten Restaurants zu besuchen. Das Hotel verfügte allerdings über 6 Restaurants mit chinesischer, thailändischer, japanischer, vietnamesischer und internationaler Küche. Ich konnte es dann doch nicht lassen und habe mich zu Mittag mal in das thailändische Restaurant gesetzt. Die Tische waren schön eingedeckt und ich habe mich für eine Tam Yam Gung (sauer-scharfe Garnelensuppe mit Meeresfrüchten) und ein Hühnergericht mit Knoblauch und grünen Bohnen mit Pfeffer entschieden. Der Preis lag hier bei insgesamt knapp € 20 mit Getränken. Der eine oder andere Leser mag sich nun fragen ,warum ich das hier so ausführlich beschreibe, aber die Erklärung folgt auf dem Fusse.
Diese Suppe, sie ist die beste Tam Yam Gung, die ich je in Thailand bekommen habe. Sowohl geschmacklich als auch in der Grösse der Portion. Es war eine riesige Schale. Nach dem ersten Löffel habe ich schon gedacht, ich würde meine Geschmacksnerven verlieren. Gleichzeitig lief mein Kopf rot an, die Augen wollten herausquellen und der Schweiß lief mir das Gesicht herunter während die Nase nicht mehr aufhören wollte zu tropfen. Ich machte mir ernsthafte Gedanken ob das was ich hineinlöffelte nicht von oben an Flüssigkeit wieder nach kam. Der Kellner stand übrigens die ganze Zeit in angemessenen Abstand neben mir mit einem kleinen Getränkewagen. Sicher war er gerne bereit mir ein Glas Wasser zu reichen oder ein kühles Singha Bier...... aber ich war ja nicht blöd. Wer nämlich bei dieser Schärfe etwas trinkt und somit die kleinen bösen Chillis im Mundraum verteilt, der kann gleich aus dem 20. Stock springen. So war ich tapfer und habe meine Suppe ausgelöffelt, die ich mir ja vorher mit meiner Bestellung selber eingelöffelt hatte. Den Kellner hatte ich dabei meist im Auge. Zugegeben, er hat nicht sichtbar gelacht, aber ich wette, er hatte tierischen Spaß mit dem Farang (Ausländer) An die Hauptspeise kann ich mich übrigens geschmacklich nicht mehr erinnern.
Unterhaltung im Hotel:
Neben der Vielzahl der Restaurants gab es am Abend noch eine kleine Lobbybar , wo es u.a. zu später Stunde oft Karaoke gegeben hat. Hier sah bzw. hörte man in der Regel aber immer nur Asiaten , die dabei einen tierischen Spaß hatten. Ansonsten standen reichlich Taxen vor der Tür .
Fazit:
Ein großer 5***** Luxustempel für verhältnismässig kleines Geld. Zentral gelegen. Das Frühstück sehr gut und das Personal nie zu sehen, es sei denn man braucht es... dann immer sofort zur Stelle, Eben ein typisches Hotel der Imperialkette. Und das bei so vielen Zimmern und Gästen. Und wer mal die schöne Aussicht vom Dach der 37 Tage geniessen möchte, der gehe zur Rezeption und sagt drei mal bitte-bitte. Es lohnt sich...
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