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Sawadee an alle Thailandfreunde und die, die es noch werden könnten.
Der nachfolgende Bericht beschäftigt sich mit der dem Ort Rawai an der Südküste Thailands. Im Gegensatz zum verbauten Patong, der Reeperbahn von Phuket, kann man hier – wie an vielen anderen Orten Phukets – noch einen herrlichen Urlaub verbringen, ohne auf all die Männer zu treffen, die nur nach Thailand fahren um sich an der einheimischen weiblichen Bevölkerung zu vergehen..... Beispiele hierzu haben wir an 3 Abenden in Patong reichlich gesehen.
Wir haben vom 1.- 23. Mai 2004 unseren Urlaub im Evason Resort Phuket verbracht ( siehe Bericht folgt ) und da wir nicht jeden Tag im Hotel essen wollten haben wir natürlich nach Alternativen gesucht und diese natürlich auch gefunden. Hier nun ein paar Tips und Anregungen:
1. Der Nachtmarkt von Rawai
Jeden Donnerstag und Sonntag findet am Ortsausgang von Rawai in Richtung Chalong ein Nachtmarkt statt. Hier kaufen in erster Linie die Thailänder ein. Hier gibt es neben diversen Textilien, CD´s , Uhren und Sonnenbrillen ( alle Preise sind hier fest und nicht verhandelbar – was auch nicht nötig ist ) reichlich Essenstände. Man findet eine reichhaltige Auswahl an Obstständen, wo es alle einheimischen Früchte für kleines Geld gibt. Ein Kilo Obst kostet meist um die 30 Bath, eine Ananas meist schon ab 15 Bath.
Darüber hinaus kann man sich auch an einheimischen Käfern versuchen oder aber einfach einen Spies mit frisch gegrilltem Hühnerfleisch für 5 Bath . Für den etwas grösseren Hunger gibt es komplette Portionen zum Mitnehmen, die Auswahl geht über bis zu 20 verschiedene Gerichte mit Hühner- oder Schweinefleisch. Dazu immer Gemüse und Reis. Die Preise für eine Portion liegen selten über 15 – 25 Bath und werden in kleine Plastiktüten eingepackt.
Wer es gerne süss macht, der findet hier eine reichhaltige Auswahl an Kuchen, Teilchen und anderen Leckereien. Auch hier liegen die Preise zwischen 10-15 Bath.
Fazit: Wir sind gerne auf diesen Nachtmarkt gegangen, wo Ausländer eine absolute Seltenheit gewesen sind. Die Einheimischen hatten einen Spass daran uns diverse Leckereien wie z.B. Insekten anzubieten. Ich habe dann mal was probiert, aber das knusprige Würmchen hat mich nicht vom Hocker gerissen. Die Grillspieße waren dafür um so leckerer, wenn auch etwas zu fettig.
2. Das Salaloy
Das Salaloy Seafoodrestaurant befindet sich an der Meerespromenade am anderen Ende von Rawai. An der langen Meerespromenade stehen die einfachen Tische in einer langen Reihe mit Blick auf das Meer.
Hier gehen in erster Linie die Thailänder essen und die wissen schon ganz genau wo es schmeckt und wo die Preise nicht in den Himmel wachsen. Wir waren dort vier oder fünf mal Essen und jedes mal sehr zufrieden. Die Portionen waren gut, es war sauber und das thailändische Personal stets freundlich. Was mit unseren Bruchstücken von Thai und dem besseren Englisch nicht möglich gewesen ist, das haben wir mit Händen und Füssen erklärt.
Die Speisekarte war ausser in Thai natürlich auch in Englisch und sehr umfangreich. Hier ein paar Empfehlungen: Fisch und natürlich immer wieder frischer Fisch, Red Snapper, Garnelen, Krebse etc. Wer keinen Fisch mag, für den gibt es natürlich auch Hühner- oder Schweinefleisch. Unsere Favoriten waren
- der Red Snapper mit Pfeffer und Knoblauch und Reis. Der Preis lag bei 250 Bath pro Kilo !! Fisch.
-Chicken mit Cashewnüsse und Reis für 70 Bath, lecker scharf
-Riesengarnelen für 1000 Bath das Kilo ( 10 grosse Hammerteile frisch vom Grill)
Die Hühnersuppe Thom Khaa Gai für 80 Bath und
-Garnelensuppe, höllisch scharf - die Thom Yam Gung – das Nationalgericht der Thailänder . je nach Grösse des Suppentopfes kostete die Suppe zwischen 100 – 250 Bath.
Alle Gerichte waren ihren Preis wert und eine wahre Gaumenfreude. Zu trinken haben wir uns meist Singhabier 0,33l 45 Bath bestellt, es gab aber auch Wasser ( 15 Bath) oder Cola 0,33 ( 30 Bath)
3. Die Nikita Bar
Direkt neben dem Salaloy, ein idealer Platz um noch einen Absacker zu sich zu nehmen und anschliessend eventuell nochmals eine leckere Mahlzeit nachzuschieben.
Hier treffen sich in erster Linie Ausländer, die sich in der Gegend niedergelassen haben und die Lokalsprache ist in erster Linie Englisch. Die Mädels hinter der Theke sich ausgesprochen freundlich und der Service ist wie so oft in Thailand einfach nur herzlich und nicht aufgesetzt.
Die Getränkepreise sind auch hier recht zivil , Bier gibt es ab 45 Bath, Softdrinks liegen zwischen 15- 30 Bath und Cocktails selten über 120 Bath. Wen dann wieder der kleine Hunger plagt, der versucht sich an frischen Springrolls für 80 Bath oder an eine der vielen anderen Speisen für im Schnitt 50 – 70 Bath.
4. Das Lokal ohne Namen....
Leider habe ich mir den Namen des Lokals nicht gemerkt, denn dort waren wir nur einmal Essen und das auch noch am vorletzten Abend. Eigentlich war es eine Verlegenheitslösung , denn das Salaloy war an diesem Abend ohne frischen Fisch. So machten wir uns auf den weg zurück zu unserem Hotel und stolperten über das kleine Lokal an der Hauptstrasse, an dem wir schon so oft vorbeigelaufen sind.
Es befindet sich wie gesagt an der Hauptstrasse von Rawai, gegenüber dem Schild mit der Aufschrift Rawai Sauna und links neben dem Supermarkt von Seven Eleven ( 7 - 11) . Hier saßen nur Einheimische und unzählige Mopeds standen davor und die Fahrer haben sich ihr Essen mitgenommen.
Die Karte war übersichtlich, aber die Auswahl dennoch ausreichend genug, so das wir beide etwas gefunden hatten. Wir bestellten 2 Teller Reis, ein scharfes Curry, Hühnerfleisch mit Pfeffer und Knoblauch sowie Hühnerfleisch süß-sauer. Getrunken getrunken haben wir dazu 4 Flaschen Singha..Insbesondere das Hühnerfleisch war eine Wucht. Zum Fleisch gab es eine leckere Sosse, gespickt mit Ananas, Paprika, Zwiebelchen und anderem Gemüse. Das hätte glatt für zwei Personen gereicht. Gereicht wurde uns anschliessend die Rechnung. Sie betrug 280 Bath. Noch Fragen ???
5. Unser Lieblingsrestaurant
Das war Mimmi´s Restaurant und es wäre eine Beleidigung für die Besitzer, wenn ich darüber keinen eigenen Bericht schreiben würde -. und deswegen geht es hier zu Mimmi´s Restaurant.
Fazit: Rund um Rawai gibt es reichlich gute und preiswerte Lokale, die einem genügend Alternativen zu den umliegenden Hotels gibt. Hier kommt jeder auf seine Kosten und es ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Natürlich ist das nur ein kurzer Abriss über die Lokale, die wir auch selber besucht haben und sicher haben wir viele gute Lokale übersehen. Daher verpflichte ich mich natürlich diesen Bericht in 2005 fortzuführen, denn dann geht das Testen der Lokale weiter
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