Thailand  2010

Unser Urlaub begann am 30.April 2010. Die Stationen waren Cha Am - Hua Hin - Kuala Lumpur - Singapore und Bangkok.

Aufgrund der politischen Unruhen und Strassenschlachten in Teilen von Bangkok haben wir unseren Bangkokaufenthalt zu Beginn des Urlaubs drei Tage vor der Abreise nach Thailand storniert und haben uns kurzfristig eine Notlösung für die ersten drei Tage gesucht. Da viele Hotels in der Region Hua Hin /Cha Am aufgrund der Unruhen in Bangkok ausgebucht waren fiel die Wahl auf das Couryard Marriott in Cha Am. Nicht unbedingt der Traum von einem schönen Strandhotel ( es handelt sich um ein Hochhaus) aber als Notlösung für drei Tage zu ertragen. Vor Ort haben wir dann festgestellt das das Hotel u.a. im Reiseprogramm des Discounters “”Lidl” zu finden ist.

 Der überwiegende Teil der Gäste kam also aus Deutschland und es handelte sich um überwiegend “Thailand-Ersttäter”.

 

 

Nach drei Tagen Aufenthalt im Courtyard Marriott sind wir ins nur wenige Kilometer entfernte Springfield @ Sea Beach Resort nach Cha Am gefahren. Hier sollten wir für die kommenden sieben Tage bleiben.

 

 

 

 

Die Woche in diesem schönen Resort war leider viel zu schnell vorbei. Von hier aus ging es nun weiter nach Hua Hin. Wir hatten uns dieses Mal für das erst im Winter 2009 eröffnete Intercontinental Hua Hin entschieden. Eine gute Wahl wie sich nun herausstellen sollte. Sehr schöne große Zimmer, eine schöne Poolanlage und dazu noch ein sehr gutes Frühstück. “Überschattet” wurde der Urlaub allerdings durch mehrere Umbauarbeiten im Poolbereich so das es hier in den ersten Tagen zu zeitweiligen Lärmbelästigungen kam. Als Ausgleich haben wir hierfür nach einigen Tagen einen Zimmerwechsel in eine der Junior Suiten des Hotels bekommen. Damit konnten wir natürlich gut leben.

 

 

 

Nach knapp einer Woche im Intercontinental Hua Hin habe wir dann von unserem Reiseveranstalter die Information bekommen das unser Hotel in Bangkok aufgrund der anhaltenden Unruhen in Bangkok storniert wird. Es musste also kurzfristig improvisiert werden um in der kommenden Woche nicht auf der Strasse zu stehen. Wir haben nicht lange überlegt und haben für die drei Nächte schnell das Sheraton Hua Hin gebucht. Kannten wir aus dem Jahr 2009 und bis auf die Lage des Hotels eine sehr schöne Anlage.

 

 

 

Die drei Tage waren soweit in Ordnung. Dumm war halt nur das wir unseren Flieger für die Weiterreise nach Kuala Lumpur für den Morgen gebucht hatten. Um den Flieger rechtzeitig zu bekommen mussten wir gegen 02.00h in der Nacht in Richtung Bangkok Flughafen aufbrechen. Aufgrund der nächtlichen Ausgangssperre in Bangkok ging es allerdings zügig voran und wir waren in Rekordzeit am Flughafen. Von hier aus ging es mit Air Asia von Bangkok nach Kuala Lumpur, der Hauptstadt von Malaysia. Bei der grossen Auswahl der Hotels hatten wir keine Lust auf unliebsame Überraschungen und hatten uns so im Vorfeld für ein Hotel der Starwood Gruppe entschieden. Die Wahl fiel auf das Sheraton Imperial.

Es sollte eine gute Wahl gewesen sein. Beim Check-In wurde uns aufgrund unserer Starwood Mitgliedschaft ein sehr günstiges Upgrade in eines der Executive Zimmer angeboten. Gerne angenommen, denn so hatten wir den das Frühstück ( vorher nicht gebucht) dabei, konnte ein paar Klamotten reinigen lassen und tagsüber und am Abend die Executive Lounge nutzen. Hier gab es dann kostenfreie Softdrinks, Cocktails und Snacks. Grossartig Essen gehen wollten wir in den paar Tagen eh nicht und so hat es gut gepasst.

 

 

 

In Kuala Lumpur haben wir dann in den kommenden zwei Tagen ein Hardcore-Programm absolviert. Den HopOn-HoppOff Bus haben wir reichlich genutzt und sind von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit geeilt. Die Zeit war halt knapp. Hier durften natürlich die berühmten Petronas Towers nicht fehlen. Mit Iris, Stativ und Kamera im Schlepptau ging es einmal am Tag und einmal nach Einbruch des Dunkelheit zu den Towers. Und das war der Grund warum ich halt unbedingt mal nach Kuala Lumpur wollte. Die Petronas Towers sind schon ein gigantisches Bauwerk.

Nach zwei hektischen Tagen und reichlich Bildern im Gepäck sind wir mit halbem Gepäck gegen 05.00h am Morgen ins Taxi gestiegen und zum Flughafen gefahren. Rein in den Flieger von Air Asia und schnell in einer guten Stunde nach Singapore. Was für eine tolle Stadt !!!!!! Wir waren schneller als erwartet in Singapore und 45 Minuten nach der Landung schon im Hotel. Wir hatten uns für das Conrad Hotel Singapore entschieden. Normalerweise hätten wir das Hotel nie gebucht, denn die regulären Zimmerpreise für die reine Übernachtung sind recht hoch und für “nur” zwei Übernachtungen nicht unbedingt notwendig. Aber da ich ein Sparfuchs bin hatte ich bereits im Januar einen “Wochenende-Sondertarif” gebucht und das sogar mit Frühstück. Und das alles mit 50% Rabatt auf den günstigsten Zimmerpreis.

 

 

 

Und wieder hatten wir 48 Stunden Zeit um ein paar Eindrücke mitzunehmen. Glücklicherweise gibt es auch in Singapore einen HopOn-HoppOff Bus und - was für ein Megaglück - dieser startete jeden Morgen gegen 09.30h 100 Meter vom Hotel entfernt. Einfach nur perfekt. Von hier aus ging es zwei Tage quer durch Singapore und zu Sentosa Island. Sentosa Island ist oder besser gesagt wird ein riesiger Freizeitpark. Fahrgeschäfte, ein grosses Casino, ein Shoppingcenter, Hotels (u.a. ein Hard Rock Hotel + Cafe).

 

 

 

 Hier kann man in Zukunft sicher ein paar Tage Spass haben. Unser “Spass-Zeitfenster” betrug vier Stunden.

 

 

 

48 Stunden Singapore - das war für uns einfach viel zu kurz. Diese Stadt ist nach Einbruch der Dunkelheit viel schöner als ich es mir vorgestellt habe. Und auch am Tage gibt es recht viel zu sehen. Leider haben wir viel zu wenig von dieser interessanten Stadt gesehen. Aber das ist natürlich nicht so tragisch denn so gibt es 100 gute Gründe noch mal wieder zu kommen. Und somit steht für 2012 oder 2013 Singapore ganz oben auf dem Reisezettel.

Nach zwei tollen Tagen voller neuer Eindrücke und einer langen “To-Do-Liste” für einen 2. Besuch ging es dann für einen weiteren Tag wieder zurück ins Sheraton nach Kuala Lumpur. Kuala Lumpur fand ich dann plötzlich total langweilig und dreckig. Singapore hatte mich voll “erwischt. Und so war ich froh das es am nächsten Morgen wieder nach Bangkok ging.

 

Bangkok. Endlich wieder “zu Hause”. Was hatte ich mich im Vorfeld auf insgesamt 12 Tage Bangkok gefreut. Und dann haben uns diese Vollidioten von Randalierern - auch Rothemden genannt - sechs Tage geklaut und die Stadt an den Rande eines mittleren Bürgerkrieges getrieben. Nun war es aber wieder ruhig in Bangkok, aber die Spuren der wochenlangen Unruhen waren leider nicht zu übersehen und teilweise recht schockierend. Und wie schon bei der Ankunft im Mai waren wir noch nie so schnell durch die Passkontrolle am Flughafen und im Hotel. Touristen waren echte Mangelware in diesen Tagen. Für sechs Nächte war nun das Starwood Hotel “Le Meridien” unser neues Zuhause. Zentrale Lage, nur ca. 400 Meter von der Skytrain Station Sala Deng entfernt, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten in direkter Umgebung. Das Le Meridien hatte mir ein Bekannter empfohlen der schon seit vielen Jahren in Bangkok lebt und mit seiner Empfehlung hatte er genau unseren Geschmack getroffen. Stylisch, modern, schöne Zimmer und das beste Frühstück das wir je in Bangkok hatten. Nicht unbedingt wegen der grossen Auswahl aber in der Qualität. Hier wurde in der offenen Küche fast alles frisch zubereitet. Italienischen Parmaschinken zum Frühstück ? Frischen Lachs oder doch lieber eine Kokosnuss zum Cappuccino ? Die Auswahl war gross und wir teilten uns über die sechs Tage den Frühstücksraum mit gefühlten 10 weiteren Gästen.

 

 

 

In den kommenden sieben Tagen haben wir dann unser ursprüngliches 12-Tage Programm auf die eine Woche komprimiert. Wir hatten im Vorfeld für den Anfang und und Ende Mai zwei Touren mit dem Veranstalter Green Mango gebucht. Und diese Touren konnten wir zum Glück in den Juni umbuchen. Es waren mal wieder zwei richtig schöne Touren. Schon im Jahr davor hatten wir Touren über Green Mango gebucht und es war auch dieses Mal ein unvergessliches Erlebnis von dem wir unseren Freunden noch heute gerne erzählen und - zur Freude von Firmenchef Matthias - immer wieder Werbung machen. Wir hoffen das ihm und seinen Guides die Ideen für neue Touren nie ausgehen. In diesem Jahr haben wir zwei Touren gemacht.

Wir haben eine Tour zu den “Schwimmenden Märkten von Amphawa” und den “Happy Thai Day” gemacht. Ich mag die Touren nicht gross beschreiben, denn ausführliche Informationen gibt es auf der Homepage des Veranstalters. Nur soviel: Super organisiert, nette deutschsprachige Guides und Touren abseits der normalen “Touristenwege”. Oder seid ihr schon mal mit einem Zug quer durch einen Markt gefahren oder hattet einen Affen fast auf Eurem Schoss sitzen? Gegebenenfalls hauen Euch die Preise für die eine oder andere Tour ein wenig vom Hocker. Für thailändische Verhältnisse kann man da schon mal schlucken, aber am Ende des Tages war uns bisher jede unserer Touren auch jeden Euro wert. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und ich denke das ich das ganz gut beurteilen kann. Wir haben in den zurückliegenden 10 Jahren schon sehr viele Touren und Anbieter kennengelernt. Wenn es also mal nach Bangkok geht führt an Green Mango kein Weg vorbei.

 

Bilder von der Tagestour “Floating Weekend”

 

 

 

Bilder von der Tagestour “ Happy Thai Day”

 

 

 

 

 

Hier ein kleiner Film vom Train Market im Rahmen unser Happy Thai Day Tour mit Green Mango

 

Plötzlich waren nicht nur die sieben Tage Bangkok sondern auch der gesamte Urlaub schon wieder vorbei. Nach 10x Urlaub in Thailand haben wir von diesem Land immer noch nicht genug. Und so wird der Flieger auch im Jahre 2011 wieder in Richtung Thailand abheben - und dann sitzen wir auch endlich im A380 von Emirates. Die Tickets sind bereits gebucht.