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Das Thongsi hat es nun auch endlich mal verdient, hier eine eigene Seite zu bekommen. Das Thongsi ist ein thailändisches Restaurant im Kölner Stadtteil Ehrenfeld. In den vergangenen Jahren haben wir das Lokal ab und an mal im Sommer besucht, weil man dann nämlich schön draussen sitzen kann. Mit der Zeit hat es sich dann ergeben, das wir uns auch in der kühleren Jahreszeit mal dort gewesen sind, zumal das Lokal auf dem Weg sich Büro und Wohnung liegt.
Wie bereits oben erwähnt ist das Thongsi im Kölner Stadtteil Ehrenfeld, es liegt am Gürtel zwischen den Haltestellen Subbelrather Strasse und Nussbaumer Strasse, erreichbar mit den Strassenbahnlinien 4 und 13. Das Lokal verfügt über ca. 40 Plätze im Innenbereich und über die gleiche Anzahl von Plätzen im Aussenbereich. Geleitet wird das Restaurant von Nittu und ihrem Ehemann, die es eigentlich “fast” immer schaffen, uns zufriedenzustellen. Warum nur fast ? Nun, dazu später mehr.
Beginnen wir mit der Speisekarte. Die Auswahl an Vor- und Hauptspeisen ist für meine Verhältnisse ein wenig dürftig, dafür aber ist das Essen sehr lecker und von guter Qualität. Die Portionen bei den Hauptspeisen sind in Ordnung, die Preise hierfür angemessen und für ein thailändisches Restaurant in Köln im erträglichen Bereich. Da mache ich dann auch mal Abstriche bei der Auswahl, wobei ich zugeben muss, das man so “gezwungen” ist auch mal zu einem anderen Thailänder zu gehen, denn irgendwann reicht die Auswahl eben nicht mehr aus und man möchte mal etwas Neues probieren. Bei den Vorspeisen, insbesondere bei den Suppen, ist es so wie bei allen mir bekannten thailändischen Restaurants in Köln und Umgebung, wobei das in Berlin oder München sicher nicht viel anders ist. Die Suppen kosten um die € 5,50 - 6,50 und der Preis steht in keinem Verhältnis zur Menge der Suppe. Vollkommen überteuert, insbesondere wenn man weiss, was z.B. in eine Tom Yam Gung ( Scharfe Garnelensuppe )oder in einer Tom Ka Gai ( Hühnersuppe mit Kokos ) so drin ist. Außerdem schmecken mir die Suppen alle ein wenig wässrig, da koche ich lieber selber und dann schmeckt es auch wie in Thailand.
Stichwort “Geschmack wie in Thailand” : Eines der leckersten Gerichte ( Heike kann das jeden Tage essen, bei mir darf es auch seltener sein) ist ein Vorspeisensalat mit Namen Laab Gai . Der ist normalerweise richtig scharf und bringt den Kreislauf und alle inneren Organe auf Trab. Da fliessen auch schon mal ein paar Tränchen bei mir . Um aber einen solchen Salat nach Thaiart zu geniessen, bedarf es schon ein wenig Überredungskunst bei der Bedienung. Am Anfang habe ich immer gesagt, das ich es nach Thaiart haben möchte, aber mehr als leicht scharf war es nie. Mit der Zeit hat sich das allerdings geändert, so das der Salat ( aber auch andere Gerichte) genau so zubereitet werden wie wir es mögen.
Aber wo Licht ist, da ist natürlich auch Schatten und die Schattenseiten des Thongsi erleben wir in der Regel immer dann, wenn es um die Bestellung der Getränke geht. Auf der gut sortieren Getränkekarte findet man alles, was das herz begehrt und was zu einem schönen thailändischen Abend gehört. Ein leckeres thailändisches Bier. Zur Auswahl gibt es Singha Beer und Chang Beer - aber leider war es in den vergangenen Monaten oft so, das sich die Auswahl des Bieres mit dem Lesen auf der Karte beschränkte. Die Begründungen warum es erst nur Chang und kein Singha und später weder Singha noch Chang gab waren mir nie schlüssig, aber das hier auszuführen würde den Beitrag sprengen. Irgendwann kam dann die Zusage, das es beim nächsten Besuch wieder Singha gibt - sollte das nicht der Fall sein, dann wären unsere Getränke frei. Zwei Wochen später waren wir dann wieder da und die Getränke im Wert von € 15,- waren kostenlos für uns. Eine Flasche Singha kostet in den meisten Kölner Asialäden ca € 1,- , die Kiste mit 24 Flaschen gibt es ab € 19,90,- im Angebot. Der nächste Asialaden ist mit dem Auto knapp fünf Fahrminuten entfernt.
Ansonsten ist der Service sehr gut. Schnell, aufmerksam und immer freundlich. Auf das Essen muss man nicht lange warten und das Bier ( wenn es denn welches gibt) gut gekühlt. So haben wir im Thongsi schon so manchen schönen Abend verbracht und vor lauter Gemütlichkeit die eine oder andere Bahn verpasst. Aber das gehört inzwischen irgendwie dazu.
Wer am Wochenende ins Thongsi möchte, der sollte allerdings vorher anrufen und einen Tisch reservieren, ansonsten kann es passieren, das man wieder gehen muss, da alle Tische besetzt sind. Leider verfügt das Thongsi über keine eigene Homepage.
Wer noch Rückfragen hat, der kann sich gerne bei uns melden.
Unsere Bewertung:
Essen: * * * *
Getränke: * * *
Service: * * * * *
Ambiente: * * * *
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